Im Fokus der von LogiPlus Consulting GmbH organisierten Fachexkursion am 27. November in Cloud44 und der SAP S.Factory standen moderne Methoden der Produktionsversorgung. 30 Teilnehmer aus Industrie, Logistik und IT diskutierten Best Practices zu SAP EWM in Verbindung mit KI, Automatisierung und Live-Demonstrationen. Praxisnahe Vorführungen und interaktive Gesprächsrunden zeigten, wie durch datenbasierte Prognosen und digital gesteuerte Materialflüsse hochautomatisierte Abläufe in der Fertigung effizient realisiert werden können.
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Best Practices und Innovationstreiber im SAP EWM-Praxiseinsatz intensiv diskutiert
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Förderung des Austauschs zwischen Forschung, Beratung und Praxis, um anhand von SAP EWM in Industrieumgebungen konkrete Handlungsempfehlungen zur Effizienzsteigerung zu geben. Die interaktiven Vorträge und Fallstudien verdeutlichten, wie standardisierte Prozesse und innovative Technologien kombiniert werden, um Produktionsabläufe zu optimieren. Die zahlreichen Nachfragen und das durchweg positive Feedback bestätigten das große Bedürfnis nach praxisnahen Insights und Best Practices in spezialisierten Fachformaten mit echtem Mehrwert direkt.
Reale Szenarien demonstrieren KI-Prognosen für effiziente Informationsflüsse und Prozessoptimierung
Im Rahmen seines Vortrags erläuterte Prof. Dr.-Ing. Marcus Abramowski von der TH Wildau, wie KI-gestützte Prognosen in SAP EWM die Auftragsabwicklung und das Staging optimieren. Er führte praxisorientierte Szenarien an, um darzustellen, wie KI relevante Informationen frühzeitig identifiziert, Abläufe beschleunigt und Routineaufgaben automatisiert. Sein abschließendes Fazit hebt hervor, dass KI ihren größten Mehrwert entfaltet, wenn sie als integraler Bestandteil einer strategisch ausgerichteten Logistikarchitektur organisatorisch verankert bleibt und Prozesse nachhaltig verbessert.
Automatisierung im Fokus: Wettbewerbsfaktor dank SAP EWM und Sensorintegration
Markus Nave, Geschäftsführer der Malorg GmbH, erläuterte im Vortrag, wie der Einsatz von SAP EWM in Verbindung mit sensorischen Messdaten und automatischer Materialflusssteuerung zu einer spürbaren Produktionssteigerung führt. Er zeigte auf, dass die kontinuierliche Erfassung und Verarbeitung von Umwelt-und Maschinendaten Echtzeit-Entscheidungen ermöglicht und Ressourcenengpässe verhindert. Als Kernbotschaft nannte er, dass Automatisierung längst den Status eines Theorieprojekts verlassen habe und heute wesentlicher Treiber für operative Exzellenz ist im industriellen Umfeld entscheidend.
Barreto und Klein zeigen MAHA-Projektvorgehen mit Fokus auf Optimierung
Durch die Präsentation von Raphael Barreto und Philipp Klein erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in das MAHA-Projekt, das auf methodischer Vorkonzeption und exaktem Prozessdesign aufbaut. Die vorgestellten Umsetzungsschritte wurden fein abgestimmt, um maximale Flexibilität und hohe Leistungsfähigkeit der Produktionsversorgung zu gewährleisten. Zusätzlich beleuchteten sie technische Integrationen, Infrastrukturvoraussetzungen und notwendige organisatorische Prozesse, darunter Teamstrukturen, Kommunikationsrichtlinien und Change-Agents, die den nachhaltigen Betrieb und kontinuierliche Optimierung der Lösung sicherstellen mit klaren Zielvorgaben.
Live-Einblicke in hochautomatisierte Shopfloor Szenarien mit SAP EWM Demonstration
Teilnehmer erhielten in der SAP S.Factory eine umfassende Demonstration automatisierter Materialflüsse durch Johannes Papst und Irina Milevska von SAP. Praxisnahe Beispiele zeigten, wie UI5-basierte Oberflächen die Steuerung komplexer Lagerprozesse vereinfachen. Die Kombination aus vernetzten Sensoren, Fördertechnik und Echtzeitdaten veranschaulichte durchgängige Transparenz über Bestände. Mit realen Shopfloor-Szenarien wurde deutlich ersichtlich, wie SAP Extended Warehouse Management (EWM) als zentrales Steuerungselement Arbeitsabläufe optimiert und Automatisierungspotenziale im Produktionsumfeld erschließt und die Betriebsabläufe signifikant beschleunigt.
Neue Technologien dominieren Produktion und Logistik: Flubachers strategischer Ausblick
Im Rahmen seines Impulsreferats „Through the warehouse to the future“ stellte Manuel Flubacher, Global Domain Advisor Logistics bei SAP, wesentliche Zukunftsstrukturen für Produktion und Logistik vor. Er verdeutlichte aufkommende Technologien wie Blockchain, Edge Computing, autonome Fördertechnik und Advanced Analytics, die branchenweite Effizienzgewinne versprechen. Gleichzeitig lieferte er strategische Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen diese Innovationen frühzeitig implementieren können, um belastbare, adaptive und kosteneffiziente Supply-Chain-Netzwerke aufzubauen und zukünftige Marktanforderungen proaktiv sowie ganzheitlich zu bedienen.
Best-Practices AutoStore und SAP EWM optimieren Materialfluss und Lagerplatz
Die intensiven Sessions von Barreto und Klein verdeutlichten, warum AutoStore als zukunftsträchtige Lösung für die Produktionsversorgung gilt. Sie führten Best Practice-Beispiele aus LogiPlus-Projekten an und erklärten detailliert, wie die innovative Kanalarchitektur von AutoStore in Verbindung mit SAP EWM ein platzsparendes, dynamisches Hochregalsystem schafft. Die Integration gewährleistet einen kontinuierlichen Warenfluss, minimiert manuelle Eingriffe und steigert die Transparenz aller Materialbewegungen entlang der Fertigungslinien deutlich.
Greenfield- oder Brownfield-Ansatz: SAP MFS versus externer Materialflussrechner MFR
Thilo Matheis, Geschäftsführer bei LogiPlus, präsentierte umfassende Ansätze zur Steigerung der Flexibilität in der Produktionsversorgung mit SAP-Technologien. Er stellte die beiden Implementierungsmodelle Greenfield und Brownfield gegenüber und analysierte deren Vor- und Nachteile im Kontext vorhandener Infrastruktur. Zudem beschrieb er, unter welchen Bedingungen der integrierte SAP Materialflussrechner (MFS) ausreichend ist und wann ein dedizierter externer Materialflussrechner (MFR) essenziell wird. Seine praxisorientierte Expertise gab Unternehmen konkrete Handlungsanweisungen.
Konkrete Handlungsempfehlungen durch intensive Sessions bei LogiPlus Event präsentiert
Bei der Veranstaltung in der SAP-Event-Location Cloud44 sowie der SAP S.Factory standen SAP EWM, KI und Automatisierung im Vordergrund, um die Produktionsversorgung effizienter zu gestalten. Fachvorträge illustrierten Datenanalysen und KI-gestützte Prognosen. Projektberichte zeigten erfolgreiche Implementierungen im Produktionsumfeld. Live-Demos demonstrierten reibungslose Materialflüsse. In interaktiven Sessions erhielten Teilnehmer praxisnahe Checklisten und Handlungsempfehlungen. Der intensive Austausch ermöglichte Netzwerkaufbau und förderte die Entwicklung zukünftiger Digitalisierungskonzepte für die Supply Chain Strategische Insights und Roadmaps entwickelten.

