betapharm begreift Bürgerengagement als Unternehmensstrategie
Deutschland kämpft mit strukturellen Problemen auf fast allen Ebenen und der Ruf nach neuen Konzepten zur Lösung gesellschaftlicher Probleme wird immer lauter. In diesem Kontext gewinnt auch die Idee des "Corporate Citizenship" hierzulande an Relevanz: Unternehmen investieren langfristig in ihr gesellschaftliches Umfeld und übernehmen ordnungspolitische Mitverantwortung. Anders als beim Sponsoring wird darauf geachtet, dass das Engagement zum Unternehmen passt, dass nicht nur Spenden fließen, sondern auch die unternehmensspezifische Kompetenz zum Tragen kommt. An den Aktivitäten sollen alle Unternehmensbereiche beteiligt sein. Als strategisches Instrument der Unternehmensplanung gilt Corporate Citizenship als wesentlich wirksamer als Sponsoring, das oft nur ein vorüberziehendes Imagetief auffangen soll und dessen Form häufig vom Geschmack einzelner Manager abhängig ist.
Die betapharm Arzneimittel GmbH betreibt Corporate Citizenship mit einer bewusst angestrebten gesellschaftlichen Dimension. Seit 1998 investiert das mittelständische Unternehmen jährlich eine Million Euro in soziale Einrichtungen und Forschungsprojekte im Gesundheitswesen. Das Engagement soll Menschen bei der ganzheitlichen Krankheitsbewältigung unterstützen und die Versorgung von Patienten verbessern. Dabei betrachtet das Unternehmen seine Leistungen als komplementär zu den bereits bestehenden Angeboten im Gesundheitswesen. Geld und geldwerte Leistungen zusammengerechnet, investiert das Arzneimittelunternehmen über zwei Prozent seines Umsatzes in Corporate Citizenship. Im Durchschnitt investieren gemeinnützig engagierte mittelständische Unternehmen 0,07 Prozent ihres Umsatzes (Studie: Corporate Citizenship: Das Unternehmen als "guter Bürger', Institut für Mittelstandsforschung Bonn, 2002) - betapharm liegt also 30fach darüber. "Wir sind überzeugt, dass gesellschaftliches Engagement erst dann nachhaltig betrieben wird, wenn es sowohl dem Gemeinwesen als auch dem Wirtschaftsunternehmen hilft", erklärt Peter Walter, Geschäftsführer von betapharm.
Von seinem Engagement profitiert betapharm auf vielfältige Weise: Nach innen gewinnt das Unternehmen durch die stärkere Motivation der Mitarbeiter - nahezu alle 314 betapharm-Mitarbeiter sind an den sozialen Projekten beteiligt. Nach außen konnte sich betapharm als gemeinwohlorientierter, vertrauensvoller Partner im hart umkämpften Generika-Markt profilieren und entsprechende Wettbewerbsvorteile für sich verbuchen. Nicht zuletzt bringt der Einsatz für strukturelle Verbesserungen im Gesundheitswesen vielfältige Kontakte zu Politikern, Verbänden und Kundengruppen mit sich, aus denen neue Partnerschaften und Ideen entstehen. Besonderen Wert legt betapharm auf die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit des Engagements. "Wir sehen unser Corporate Citizenship nicht als gönnerhafte Laune, sondern als Notwendigkeit", so Walter. "Denn Corporate Citizenship ist nur dann erfolgreich, wenn es als Instrument in die strategische Planung integriert wird."
Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH
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