betaCare - Deutschlands einziges Wissenssystem für Krankheit und Soziales

27.09.2007 | Augsburg
betaCare ist Deutschlands einziges Wissenssystem für Krankheit und Soziales. Hauptanliegen von betaCare ist es, Ärzten, Apothekern und weiteren Berufsgruppen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen umfangreiches sozialmedizinisches Wissen zur Verfügung zu stellen. So können sie Patienten bei allen sozialrechtlichen und psychosozialen Fragen und Problemen schnell weiterhelfen.

betaCare wird von der betapharm Arzneimittel GmbH gefördert und vermarktet.

betaCare ist ein umfangreiches Wissenssystem, das Ärzte und Apotheker so unterstützt, wie es die tägliche Praxis erfordert. So werden unter anderem über 1000 Anrufer im Monat beraten, zwei Lexika und 13 Ratgeber herausgegeben, weit über 100 Seminare im Jahr veranstaltet und mehr als 22.000 Adressen gepflegt.

Was sind soziale Fragen im Gesundheitswesen?

  • Wie bekomme ich eine Zuzahlungsbefreiung?
  • Wo trifft sich die Selbsthilfegruppe für Diabetiker?
  • Mein Mann hatte einen Schlaganfall und ist jetzt pflegebedürftig. Wer hilft mir?
  • Mein Krankengeld läuft aus und jetzt will mich die Krankenkasse "aussteuern". Was heißt das?
  • Durch mein Asthma kann ich nicht mehr voll arbeiten. Und jetzt?
  • Wie bekomme ich einen Schwerbehindertenausweis?

Woraus besteht betaCare?

Zu all diesen Fragen bekommt man bei den folgenden betaCare-Bausteinen die entsprechenden Informationen:

  • betafon: persönlicher Expertenrat am Telefon
  • betaListe: Lexikon für Sozialfragen
  • betanet: Internet-Suchmaschine für Sozialfragen
  • Ratgeber zu bestimmten Krankheiten oder sozialrechtlichen Bereichen
  • Seminare zur sozialen Beratung allgemein oder krankheitsspezifisch
  • E-Learning zur sozialen Beratung oder zur Patientenvorsorge

Wie funktioniert betaCare?

  • Persönlich - schnell - intensiv: Das Einzigartige an betaCare ist, dass alle genannten Bausteine aufeinander abgestimmt sind. Dies bedeutet: Auf welchem Weg man auch in das betaCare-System mit seiner Frage einsteigt, man bleibt nie ohne Ergebnis, sondern findet immer eine Antwort oder Lösung. Die Informationen erhält man entweder im persönlichen Gespräch (betafon), über die eigene schnelle Recherche (betaListe oder betanet) oder sehr intensiv und detailreich in speziellen Fortbildungen oder Ratgebern.
  • Gesicherte Informationsqualität: betaCare legt großen Wert auf gesicherte und hohe Informationsqualität: Dafür steht seit den betaCare-Anfängen im Jahre 2000 das gemeinnützige beta Institut. Ein 20-köpfiges Expertenteam und acht Referenten in ganz Deutschland arbeiten für betaCare.

Persönlich: betafon

Pionier der sozialen Information war im Jahr 2000 das betafon: Unter der Telefonnummer 01805/ 2382366 können sich Fachleute aus dem Gesundheitswesen schnell und unkompliziert Rat holen - von der Adresse der nächstgelegenen Beratungsstelle bis hin zu komplexen Patientenfragen.

Seit dem 1. November 2006 beantwortet beim betafon ein zusätzliches Kompetenzteam "Schmerz und Palliativ" entsprechende Fragen.

Schnell: betaListe und betanet

Der heute bekannteste betaCare-Baustein ist die 2001 erstmals erschienene betaListe. Dieses Lexikon bereitet das Sozialrecht mit dem Schwerpunkt Gesundheitswesen von A bis Z übersichtlich auf und enthält 2.000 Selbsthilfeadressen, überwiegend von Bundes- und Landesverbänden. Sie ist soeben in der 7. Ausgabe erschienen, im Frühjahr erschien die neue Spezialausgabe "betaListe Schmerz & Palliativ".

Seit Februar 2003 ist das umfangreiche Wissen auch online abrufbar: http://www.betanet.de/ hat sich zur größten Online-Datenbank für sozialmedizinische Informationen in Deutschland entwickelt. So umfasst der Adresspool etwa 22.000 Adressen von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen sowie von rund 1.400 Reha-Kliniken. Der Bereich "Krankheiten" erschließt zahlreiche psychosoziale und sozialrechtliche Informationen, die für bestimmte Krankheiten relevant sind.

Intensiv: Ratgeber, Seminare, E-Learning

Der intensive Einstieg ist die dritte Ausbaustufe von betaCare.

  • betaCare-Ratgeber informieren über sozialrechtliche Bestimmungen, hilfreiche Einrichtungen und Verhaltensweisen, die für eine Krankheit relevant sind, zum Beispiel: "Schmerz und Soziales", "Demenz und Soziales" oder "Osteoporose und Soziales". Zudem gibt es rein sozialrechtliche Ratgeber zu viel gefragten Themen wie Patientenvorsorge oder Pflege. Derzeit sind 13 Ratgeber verfügbar.
  • Das Nachschlagewerk Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin enthält Arzneimittelinformationen speziell für die Palliativphase.
  • Präsenzseminare: betaCare Basisseminare vermitteln den Einstieg in die soziale Beratung. Aufbauseminare zu bestimmten Themen wie Patientenvorsorge, indikationsspezifische Seminare zur sozialen Beratung bei Demenz, Diabetes, Osteoporose, Case-Management-Weiterbildungen sowie Unterlagen für Patientenvorträge runden das Angebot ab.
  • E-Learning-CDs zur sozialen Beratung und zur Patientenvorsorge - letztere wurde aufgrund ihrer didaktischen Qualität 2006 mit dem Comenius EduMedia Award ausgezeichnet.

Wie ist betaCare entstanden?

Patientenfamilien haben neben der eigentlichen Erkrankung in der Regel mit einer Vielzahl von organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Belastungen zu kämpfen. Hilfen sind zwar grundsätzlich zahlreich vorhanden, doch den Betroffenen fehlt oft das Wissen darüber. Das erkannten Verantwortliche des Bunten Kreises Augsburg - eine Nachsorgeeinrichtung für schwerst- und chronisch kranke Kinder - und die Geschäftsführung der betapharm Arzneimittel GmbH und kamen so zu einer einzigartigen Zusammenarbeit. betapharm und der Bunte Kreis gründeten 1999 das gemeinnützige beta Institut, das betaCare im Jahr 2000 ins Leben gerufen hat und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert.

betaCare ist damit auch ein herausragendes Beispiel für das soziale Engagement eines Unternehmens: Ohne auf die Inhalte Einfluss zu nehmen, fördert betapharm das Wissenssystem umfassend und ist für die Vermarktung verantwortlich. Ziel ist es, dass die Informationen aus dem betaCare-Wissenssystem auf so breiter Basis ins Gesundheits- und Sozialwesen transportiert werden, dass sie - über professionelle Vermittlung oder direkt - an den Patienten gelangen und ihm bei seinen Problemen weiterhelfen.

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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