Thromboserisiko von Verhütungspillen mit Wirkstoff Drospirenon liegt im Bereich anderer auf dem Markt erhältlicher Präparate

22.10.2009 | Leverkusen
Die Schweizer Arzneimittelbehörde Swissmedic hat gemeinsam mit ihrem medizinischen Expertenkomitee eine Analyse der aktuellsten Daten und Studien zu Risiken venöser Thrombosen bei hormonellen Verhütungsmitteln vorgenommen und das Ergebnis dieser Analyse heute bekannt gegeben.

In ihrer Pressemeldung betont die Swissmedic, dass hormonelle Verhütungsmittel, die den Wirkstoff Drospirenon enthalten, im Risikobereich der anderen auf dem Markt erhältlichen Präparate liegen.

Ferner bestätigt die Behörde, dass das Risiko einer venösen Thromboembolie bei allen Verhütungspillen im ersten Jahr der Einnahme am stärksten erhöht ist.

"Moderne niedrigdosierte Verhütungspillen, einschließlich solcher, die Drospirenon enthalten, sind ein wichtiges Mittel zur Familienplanung. Auf Grundlage unserer umfangreichen nach Marktzulassung erhobenen Sicherheitsdaten sind wir vom positiven Nutzen/Risiko-Profil bei drospirenonhaltigen Verhütungsmitteln überzeugt", sagte Kemal Malik, MD, Chief Medical Officer bei Bayer Schering Pharma. "Diese Daten beinhalten mehr als 42 Millionen Frauenjahre unter Drospirenon-Anwendung sowie zwei epidemiologische Studien unter Einschluß von mehr als 120.000 Anwenderinnen oraler Verhütungsmittel."

Bayer Schering Pharma wird mit der Schweizer Arzneimittelbehörde den Dialog zu diesem Thema fortsetzen.

Quelle: Pressemeldung Bayer Schering Pharma AG

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