Sachsen-Anhalt: Prävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe

11.05.2009 | Magdeburg/Berlin
Prävention ist eine entscheidende Gemeinschaftsaufgabe. Nur wenn sich alle Beteiligten im Gesundheitssystem dazu verpflichten, können die Menschen länger gesund leben und gleichzeitig das Gesundheitssystem entlastet werden. Zu diesem Fazit kommen die Partner der Herz-Kreislauf-Kampagne "Ein Herz für Sachsen-Anhalt", die nach drei Jahren nun endete.

Der forschende Arzneimittelhersteller Pfizer hat die Kampagne unter der Federführung der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) Sachsen-Anhalt e. V. konzeptionell, organisatorisch und finanziell unterstützt.

Laut eines Bundesländervergleichs des infas Instituts aus dem Jahr 2008 sind die Menschen in Sachsen-Anhalt am unzufriedensten mit ihrer Figur, rauchen am meisten dauerhaft und sind am ehesten Sportverweigerer. Diese Ergebnisse und die Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch immer die Todesursache Nummer 1 in Deutschland sind, zeigen deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Mit einer Vielzahl an Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Risikogruppen und ältere Menschen konnte die Kampagne erste Anstöße liefern, um das Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Risikofaktoren zu erhöhen und die Neuerkrankungen und Sterblichkeitsraten bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Sachsen-Anhalt zu verringern.

"Die Landesregierung Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass sie in Gesundheitsfragen neue Wege gehen möchte - solche Wege gehen wir gern mit", sagt Dr. Andreas Penk, Vorsitzender der Geschäftsführung Pfizer Deutschland. "Pfizer setzt sich für eine bessere Gesundheit der Menschen ein - und zwar über die Entwicklung innovativer Arzneimittel hinaus. Wir entwickeln Projekte zur Verbesserung der Versorgung aktiv mit. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich vermeiden. Aufklärung, Information und umfassende Gesundheitsvorsorge spielen eine entscheidende Rolle."

Aus der Kampagne hat sich eine Gemeinschaft von Partnern herausgebildet, die weitere Aktivitäten folgen lassen will. Von den neu entwickelten Ideen führen sie unter anderem folgende Angebote fort: "Herztaxis in Halle", "Herzgesundes Kochen" in Berufsschulen und Reha-Sportgruppen "Herz in Bewegung". Sie sollen auch in anderen Städten und Regionen des Landes angeboten werden.

"Diese Aktivitäten stoßen in der jeweiligen Zielgruppe auf besonders großes Interesse und eine rege Beteiligung", so Pamela Reng, Senior Manager Governmental Relations & Policy Affairs bei Pfizer. "Für uns ist klar: Erfolgreiche Prävention muss Spaß machen und Menschen von jung bis alt erreichen. Die Herausforderung besteht nun darin, die Anstöße der Kampagne nachhaltig zu nutzen und flächendeckend umzusetzen."

Die landesweite Präventionskampagne "Ein Herz für Sachsen-Anhalt" stellt eine neue Form der Zusammenarbeit von mehr als 70 Kooperationspartnern dar, darunter Krankenhäuser, Krankenkassen, Gesundheitsämter, Berufsschulen, Vereine und Verbände, das Landes-Gesundheitsministerium und Pfizer. Die Kampagne startete im Oktober 2006 und war inhaltlich eng an den Gesundheitszielen des Landes Sachsen-Anhalt ausgerichtet. Die Projektpartner wollten durch Informationen und Aktivitäten auf Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufmerksam machen und die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt stärker zu regelmäßiger Vorsorge, gesünderer Ernährung, mehr Bewegung und einer Reduzierung des Alkohol- und Tabakkonsums motivieren. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Und dies, obwohl sie durch rechtzeitige Änderung des Lebensstils oftmals vermieden werden könnten.

Quelle: Pressemeldung Pfizer Pharma GmbH

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