Qualitätsgesichert, preiswert und besser

22.02.2006 | Augsburg
Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) und die betapharm Arzneimittel GmbH haben einen bundesweit geltenden Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist die Senkung der Arzneimittelkosten. Dies betrifft alle Arzneimittel, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

"Mit dieser Zusammenarbeit sollen in erster Linie die aus dem Ruder laufenden Arzneimittelkosten eingedämmt werden. Der Gesetzgeber hat auch die Kassen aufgefordert, etwas gegen den Anstieg der Arzneimittelausgaben zu unternehmen - mit dieser Vereinbarung stellen wir unsere Handlungsfähigkeit unter Beweis", so Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH.

"Wir stellen qualitativ hochwertige Arzneimittel kostengünstig zur Verfügung. Das ist ein Baustein in unserem Konzept, die Patientenversorgung insgesamt zu verbessern", führt Dr. Wolfgang Niedermaier, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH, aus. Hintergrund des Rabattvertrages ist das Sozialgesetzbuch V (SGB V). Demnach soll derjenige, der Arzneimittel bezahlt, auch die Vergünstigungen in Form von Preisvorteilen erhalten. "Natürlich bleibt die Verordnung und Auswahl von Arzneimitteln weiterhin Sache des behandelnden Arztes. Die Therapiefreiheit der Ärzte wird dadurch nicht beeinträchtigt", so Kailuweit. Der Arzt entscheidet wie bisher über die Medikamente, die er verordnet. Die Ärzte können aber durch die Verordnung von Nachahmerprodukten - so genannten Generika - ihre Verordnungskosten entlasten.

Die KKH hat sich für betapharm entschieden, weil das Augsburger Pharmaunternehmen neben einer breiten Palette an qualitätsgesicherten Arzneimitteln auch zukunftsorientierte Konzepte zur Verbesserung der Versorgungsqualität anbietet. Gerade in der aktuellen finanziellen Situation des deutschen Gesundheitssystems gewinnen innovative Lösungen, die die Effizienz und Qualität einer Behandlung steigern, zunehmend an Bedeutung. betapharm verfügt durch seine zahlreichen sozialen Aktivitäten rund um die ganzheitliche Patientenversorgung, die wissenschaftlich begleitet werden, zusätzlich über eine hohe soziale Kompetenz. "Die aktuelle Kooperation mit der KKH ist für betapharm die konsequente Fortführung der sozial und ganzheitlich orientierten Unternehmensstrategie", sagt betapharm-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Niedermaier.

Die KKH sieht insbesondere in dem von betapharm gegründeten gemeinnützigen beta Institut für angewandtes Gesundheitsmanagement eine attraktive Möglichkeit, die Partnerschaft im Sinne einer optimierten Versichertenversorgung auszubauen. Das beta Institut arbeitet seit seiner Gründung 1999 an Methoden für eine ganzheitliche Patientenversorgung, die neben den rein medizinisch-pharmazeutischen Aspekten vor allem die jeweilige psychosoziale Situation des Menschen, aber auch die Struktur des Gesundheitswesens berücksichtigt. Wichtige Projekte sind u.a. betaCare, der vor fünf Jahren ins Leben gerufene Informationsservice für soziale Fragen im Gesundheitswesen sowie die vom beta Institut entwickelte und von der Bundesapothekerkammer zertifizierte Fortbildung "Case Management in der Apotheke".

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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