Pneumo-Forum - Europäisches Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftler startet durch
Auf diese Weise trägt Fujisawa zur Verbesserung des Kenntnisstandes junger, in pneumologischen Abteilungen tätiger Ärzte, bei.
Fujisawa engagiert sich bereits seit über zwanzig Jahren für Patienten mit Asthma bronchiale und chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen. Mit dem von Fujisawa ins Leben gerufene Förderprogramm Pneumo-Forum setzt das Unternehmen verstärkt auf die Weiterbildung von jungen Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der Pneumologie. "Schätzungen zufolge, werden im Jahr 2020 von den fünf Erkrankungen mit den meisten Todesfällen drei die Lunge betreffen. In der Bundesrepublik Deutschland leiden gegenwärtig etwa 5 Prozent der Erwachsenen und 10 Prozent der Kinder unter Asthma bronchiale", betonte Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Chairman des Pneumo-Forums und Direktor der Abteilung Innere Medizin an der Philipps-Universität in Marburg. Diese Perspektive stellt eine große Herausforderung für das deutsche Gesundheitssystem dar: Schon jetzt übertreffen die Kosten, die dem Gemeinwesen durch Lungenkrankheiten entstehen, fast 19 Mrd. Euro.
Erschwerend kommt hinzu, dass von den 34 medizinischen Fakultäten in Deutschland nur neun über eine eigenständige pneumologische Abteilung verfügen - im internationalen Vergleich ein beklagenswertes Defizit. "Dies bedeutet", so Prof. Vogelmeier, "dass hierzulande die Ausbildung in der Pneumologie vielerorts nicht in der gewünschten Form möglich ist."
Wichtigste Voraussetzung im Kampf gegen pneumologische Erkrankungen ist die konsequente Unterstützung der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden rief die Fujisawa Deutschland GmbH das Förderprogramm Pneumo-Forum ins Leben. Bislang fanden drei Veranstaltungen - zwei in der Pneumolgischen Abteilung der Universitätsklinik Leiden in den Niederlande und eines an der Klinik für Pneumolgie der Universität Modena in Italien - statt.
Ziel des Pneumo-Forums ist es, den Kenntnisstand junger Pneumologen durch den Austausch von Ideen, Konzepten und Vorgehensweisen mit ausländischen Kollegen zu verbessern. Im Rahmen des zweitägigen Förderprogramms wird das jeweilige Klinikkonzept präsentiert und die Besonderheiten der pneumologischen Abteilung vorgestellt. Die Teilnehmer erhalten sowohl Einblicke in den Klinikalltag als auch in den wissenschaftlichen Forschungsbereich.
"Auch die Kliniken in Deutschland werden mittelfristig von Förderprogrammen für den Nachwuchs profitieren", betonte Prof. Dr. Klaus Friedrich Rabe, der Gastgeber des ersten Pneumo-Forums und Leiter der pulmologischen Abteilung der Universität Leiden. Prof. Rabe ist überzeugt, dass durch Kommunikation, Gedankenaustausch und Kenntnis der europäischen Strukturen die klinische Ausbildung und die Forschung bereichert werden.
"Es bleibt zu hoffen, dass das Pneumo-Forum in der bewährten Weise erhalten bleibt und dass sich auch andere Institutionen diese Form der ärztlichen Fort- und Weiterbildung zum Vorbild nehmen.", so Dr. Andreas Piecyk ein Teilnehmer des Pneumo-Forums und Stationsarzt der Inneren Intensivstation an der Universitätsklinik in Magdeburg.
Quelle: Pressemeldung Astellas Pharma GmbH
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