Novo Nordisk feiert 50-jähriges Jubiläum in Deutschland
Am 25. Januar 1958 erscheint die Novo Industrie GmbH erstmals im Handelsregister der Stadt Mainz. Fünf Jahre zuvor hat das Unternehmen das erste verzögert wirkende Insulin, das NPH-Insulin (Neutral Protamin gebundenes Hagedorn Insulin) auf den Markt gebracht - das heute noch als Referenzsubstanz benutzt wird. Zu dieser Zeit herrscht eine Aufbruchstimmung in Europa: Mit den "Römischen Verträgen" sollen die Grenzen der Europäischen Länder durchlässiger werden. Wurde das dänische Unternehmen bislang nach dem zweiten Weltkrieg von der Ingelheimer Firma Boehringer Sohn repräsentiert, so bezieht die Novo Industrie GmbH jetzt eine Villa am Römerwall in Mainz. Der erste Geschäftsführer ist Dr. med. Oswald Jacobi aus Heidesheim. Dr. Jacobi und seine Mitarbeiter, drei Ärzte im Außendienst, drei Sekretärinnen, zwei Kaufleute und Packpersonal, kamen fast alle von Boehringer. Mainz wurde wegen seiner zentralen Lage in Westdeutschland und der guten Verkehrsanbindung als Standort gewählt. Elf Jahre später bezieht das Unternehmen den Arne-Jacobsen-Bau in der Kantstraße in Mainz. Und zwei Jahre später stößt Gerti Michel zum Unternehmen. Die gelernte Apothekenhelferin übernimmt die Rezeption - und ist vom "Novo-Spirit" bei der 35-köpfigen Belegschaft begeistert. Ihr Enthusiasmus hält lange an. Denn heute leitet sie den Kundenservice von Novo Nordisk und stellt mit 36 Jahren Betriebszugehörigkeit einen ungewöhnlichen Rekord auf. "Ich genieße es heute noch jeden Tag, mit netten Menschen zusammenzuarbeiten und für unsere Kunden da zu sein", erklärt Gerti Michel ihre Ausdauer. Erneut fast zeitgleich mit der großen Politik fusionieren die seit den Zwanziger Jahren getrennt arbeitenden dänischen Insulinhersteller Novo Industrie und Nordisk Gentofte zu Novo Nordisk - und legen damit den Grundstein zur Weltmarktführerschaft bei Insulinen. Auch in Deutschland führt das zu Veränderungen - so wird ein weiterer Umzug notwendig, um genug Büroräume zu haben. Auf dem Mainzer Lerchenberg entsteht die neue Deutschlandzentrale. Heute hat Novo Nordisk in Deutschland mehr als 450 Mitarbeiter und Geschäftsführer David Albachten blickt optimistisch in die Zukunft. "Diabetes breitet sich heute rasant aus und stellt so weltweit für alle Gesundheitssysteme eine der größten Herausforderungen überhaupt dar. Mit unseren innovativen Produkten bieten wir den Ärzten die besten Therapiemöglichkeiten für ihre Patienten", so Albachten. Sollte einmal eine wirkliche Heilung für Diabetes mellitus gefunden werden, so wird sie von Novo Nordisk kommen, da ist sich Albachten sicher. Denn mit 700 Mio. € Forschungsaufwendungen jährlich investiert das dänische Unternehmen viel in die eigene Innovationskraft und sichert so die Zukunft - auch für die Niederlassung in Deutschland.
Quelle: Pressemeldung Novo Nordisk Pharma GmbH
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