Lebensrettende Behandlung für die kleine herzkranke Ra aus Kambodscha.
Die Zielrichtung unseres Mottos, gepaart mit dem spontanen Engagement von insgesamt 2.000 € aus dem Hause Fujisawa Deutschland, hat dazu beigetragen, den letzten Rest der noch offenen Behandlungskosten für die lebensrettenden Behandlungsmaßnahmen für Ra zu sichern.
Die kleine 6-jährige Ra Kolthida aus Phnom Penh/Kambodscha ist schwer herzkrank und benötigte dringend eine Lebensrettende Behandlung am Herzen. Ra wurde bereits im Gründungsjahr 1998 des Deutschen Zentrums für herzkranke Kinder e.V. am Herzen operiert, doch stand damals aufgrund der Ergebnisse der Operation und Behandlung im Kinderherzzentrum Giessen bereits fest, dass Ra in einigen Jahren, sobald ihre Organe entsprechend gewachsen sind, eine Homograft-OP benötigen wird.
Mitte dieses Jahres meldete uns dann die Mutter der mittlerweile 6-jährigen Ra, dass es Ra sehr schlecht gehe und sie nach Meinung der dortigen Ärzte schnellstens wieder nach Deutschland zur geplanten Homograft-OP müsste.
Nun waren erneut all unsere ehrenamtlichen Helfer gefragt, um schnellstmöglich die benötigten Operationskosten für Ra zu sichern. Schließlich gilt es bei einem uns bekannten/gemeldeten Notfallkind keine Zeit zu verlieren. Jeder Zeitverlust kann dramatische Folgen für den gesundheitlichen Zustand des Kindes bedeuten. Also machten wir uns an die Arbeit und sammelten Spenden- und Sponsorengelder. Sicherlich ist diese Arbeit in Zeiten der relativ schlechten Spenden- und Sponsorenlandschaft nicht ganz einfach geworden, doch treibt uns das überwältigende Gefühl -mitzuhelfen, einem Kind das Leben zu retten - immer wieder lokomotivartig an. Immer in der Hoffnung, dass wir die Kosten noch rechtzeitig sichern können, um Ra keinesfalls zu verlieren.
Und dann das: Uns ereilte eine Nachricht direkt von der Mutter des Kindes, in der sie uns den immer schwächer werdenden Zustand von Ra schilderte. Nun mussten wir entscheiden, ob wir Ra entgegen der noch offenen Kostensicherungsfrage nach Deutschland holen oder eventuell riskieren, Ra zu verlieren. Eigentlich stellt sich nie diese Frage - das Wohl des Kindes steht selbstverständlich im Vordergrund, doch ist es leider auch so, dass offene Posten bei einer zeitgleichen Behandlung eines Notfallkindes zum Nachteil für das nächste Notfallkind sind.
In einer nächtlichen Vorstandssitzung haben wir trotz alle dem für Ra gestimmt.
Die Organisation der gesamten Hilfsaktion haben wir in Rekordzeit aufgestellt (Visa, Reise, stationäre Aufnahme im Kinderherzzentrum Giessen etc.) und so konnte Ra gemeinsam mit ihrer Mama schon wenige Tage später am Flughafen in Frankfurt empfangen werden.
Aber immer noch hatten wir die riesige Sorge, die noch offenen Kostenfaktoren nicht rechtzeitig sichern zu können, da das nächste Notfallkind, Albina Rahimova aus Perm/RU, ebenfalls ein Notfallkind zur dringenden Nachoperation, mittlerweile bereits feststand.
Und dann endlich die erlösende Nachricht: Wir hatten ein Unternehmen gefunden, welches uns aus dieser wirklich sehr schwierigen Lage befreite und uns 2.000 € für Ra zur Verfügung stellte.
Der Kampf um Ra ist bis zur letzten Operation (in ca. 1 - 1 ½ Jahren) gewonnen, dafür danken wir auch ganz herzlichst dem Team von Fujisawa Deutschland, das uns völlig spontan und unbürokratisch dabei behilflich war, Ra Hoffnung zu schenken.
Quelle: Pressemeldung Astellas Pharma GmbH
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