Innovativer Beipackzettel mit Patienten entwickelt
Pfizer hat heute einen innovativen, patientenfreundlichen Beipackzettel vorgestellt. Die Packungsbeilage wurde gemeinsam mit Patienten verschiedener Selbsthilfeorganisationen entwickelt und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannt. Die Leitlinien dieses Beipackzettels sollen jetzt einem breiten Publikum vorgestellt werden. "Viele Menschen klagen darüber, dass sie Beipackzettel nur schwer lesen können. Die Schrift ist für sie oft viel zu klein, die Informationen sind zu dicht, es wimmelt an medizinischen Ausdrücken", sagte Dr. Barbara Keck von der Servicegesellschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO Service GmbH) heute bei der Vorstellung der neuen Packungsbeilage. Mit Patienten für Patienten Unter dem Motto "Mit Patienten für Patienten" hat Pfizer in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus bundesweit tätigen Selbsthilfegruppen Leitlinien für einen patientenfreundlichen Beipackzettel entwickelt. Dabei galt es die Wünsche der Patienten mit behördlichen Vorschriften zu vereinbaren. "Unserer Unternehmenspolitik entspricht, dass wir Projekte für Patienten gemeinsam mit Patienten angehen", sagte Christina Claußen, Director Patient Relations bei Pfizer. "Die Verbesserung der Beipackzettel ist wichtig und anspruchsvoll. Wir wollen, dass Patienten und Ärzte gleichermaßen die wichtigen Informationen auf dem Beipackzettel verstehen, damit Arzneimittel wirken können." Erst der Patient, dann der Arzt Die neue Packungsbeilage ist klar gegliedert. Der Beipackzettel hat übersichtliche Spalten und kurze Abschnitte, die farblich voneinander abgesetzt sind. Piktogramme und Fettdruck verweisen auf wichtige Informationen. Die Schrift ist deutlich größer als bei konventionellen Beipackzetteln. Bei der Aufbereitung der Informationen gilt das Prinzip: "Erst der Patient, dann der Arzt." Hinweise werden zunächst in allgemeinverständlichem Deutsch abgedruckt und anschließend kursiv als fachspezifischer Hinweis für den Arzt. "Auch für Mediziner ist der Beipackzettel eine wichtige Informationsquelle, zum Beispiel wenn sie zu einem medizinischen Notfall gerufen werden", sagte Melanie Kunz, Manager Patient Relations. "Wir hoffen, dass die von uns mit entwickelten Prinzipien jetzt auch in andere Packungsbeilagen mit eingehen", sagte Ludwig Hammel, Geschäftsführer Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. Im Arbeitskreis "Patientenfreundlicher Beipackzettel" saßen neben Vertretern der Senioren-Organisationen und der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. auch Repräsentanten von Selbsthilfeorganisationen aus den Bereichen Brustkrebs, Osteoporose, Sehbehinderung und Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE e.V.). Pfizer hatte in die Arbeitsgruppe Fachleute aus der Medizin, von Regulatory Affairs, dem Bereich Patient Relations, dem Marketing und der Marktforschung entsandt.
Quelle: Pressemeldung Pfizer Pharma GmbH
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