Informationen rund um die Geburt

03.07.2009 | Heidelberg
Universitäts-Frauenklinik Heidelberg lädt am Samstag, dem 11. Juli 2009, zum Tag der Offenen Tür ein / Beratungszentrum für werdende Eltern präsentiert umfangreiches Angebot

Rund um die Geburt stellen sich den werdenden Eltern viele Fragen: Welche Untersuchungen sind wichtig? Wer berät vor der Geburt? Was muss ich in den ersten Lebenswochen meines Kindes beachten? Umfassende Hilfe und individuelle Betreuung finden junge Eltern in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg: Am Samstag, dem 11. Juli 2009, von 10 bis 15 Uhr stellen Geburtshilfeabteilung und Beratungszentrum für werdende Eltern ihr umfangreiches Angebot rund um die Geburt vor und laden zu Führungen durch Schwangerenstation und Kreißsaal ein.

Das Heidelberger Perinatalzentrum ist eines der größten Zentren dieser Art in Deutschland; es verfügt neben den Stationen der Geburtshilfe über eine Intensivstation für Neugeborene, in der Frühgeborene ab 23 Wochen Schwangerschaftsdauer und kranke Säuglinge versorgt werden. Die enge Zusammenarbeit der Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzte unter einem Dach gewährleistet zusammen mit den Beratungsangeboten für werdende Eltern eine sichere und individuelle Begleitung der Schwangeren und des Kindes bis zur Geburt und darüber hinaus. Die werdenden Mütter honorieren das ganzheitliche Versorgungskonzept aus Hochleistungsmedizin und sanften Methoden: 1460 Frauen haben hier im Jahr 2008 entbunden.

Experten informieren in Führungen, Vorträgen und Demonstrationen

Das Vortragsprogramm beim Tag der Offenen Tür umspannt wichtige Themen rund um die Geburt und die erste Zeit danach wie "Pränatale Diagnostik - Was, wann wie?", "Schwangerenvorsorge und Geburtsplanung - Worauf es wirklich ankommt" oder "Das Baby verstehen". Der Vortrag "Depressionen und Angststörungen im Wochenbett - ein totgeschwiegenes Thema? " macht auf psychische Probleme der jungen Mütter und die Angst vor Überforderung aufmerksam.

Damit Depressionen oder Ängste nach der Geburt die Beziehung von Mutter und Kind nicht nachhaltig stören, arbeitet die Universitäts-Frauenklinik eng mit dem Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg zusammen: Seit August 2008 gibt es erstmalig in Deutschland eine Peripartal-Station, in der betroffene Frauen gemeinsam von Frauenärzten, Psychiatern und Psychologen betreut werden.

Beim Informationstag stellen die Hebammen und Ärzte einen weiteren Schwerpunkt der Heidelberger Frauenklinik vor: die Pränataldiagnostik. Neben der konventionellen Ultraschall-Untersuchung ermöglichen innovative Verfahren der 3D- und 4D-Diagnostik einen genauen Blick auf das ungeborene Kind und seine Körperfunktionen.

Schwangere können die Herztöne ihres Kindes aufzeichnen lassen und "Ultraschall-Schnappschüsse" mit nach Hause nehmen, außerdem gibt es 3D-Ultraschallbilder zu gewinnen. An einer Saftbar gibt es Vitamine für die ganze Familie; Kaffee und Kuchen sowie ein buntes Kinderprogramm runden den Tag ab.

Der Informationstag findet am 11. Juli 2009 von 10 bis 15 Uhr in der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Voßstraße 9, Heidelberg-Bergheim, statt.

Journalisten sind herzlich eingeladen!

Programm unter:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/frauenklinik/images/Flyer.pdf

Kursprogramm der Elternschule:

www.klinikum.uni-heidelberg.de/Perinatalzentrum.102768.0.html

Ansprechpartner:

Professor Dr. Christof Sohn

Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg

Tel.: 06221 / 56 79 01 (Sekretariat)

Quelle: Pressemeldung Universitätsklinikum Heidelberg

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