Gut für Verbraucher und Umwelt: BASF zeigt neue Lösungen für nachhaltigen Obst- und Gemüseanbau
Februar stellt BASF auf der führenden internationalen Fruchthandelsmesse "Fruit Logistica" in Berlin Lösungen vor, die ganz auf diese Anforderungen zugeschnitten sind.
Mit "Smart Protection" hat BASF Behandlungskonzepte entwickelt, die es Obst- und Gemüseanbauern ermöglichen, die heutigen Standards in der Landwirtschaft zu erfüllen. Dazu gehören vor allem höchste Ertragsqualität, umweltschonende Produktion zu vertretbaren Kosten und die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben für Pflanzenschutzrückstände. "Smart Protection"-Programme schützen zuverlässig vor Krankheiten, optimieren die Rückstandssituation und bieten gleichzeitig maximale Flexibilität bezüglich des Erntezeitpunkts. Ein Beispiel für "Smart Protection" ist die intelligente Kombination von Pflanzenschutzmitteln synthetischer und biologischer Herkunft: Biologische Mittel können Pflanzenkrankheiten allein nicht ausreichend kontrollieren, stellen aber eine sinnvolle Ergänzung dar, um die Rückstandssituation zu verbessern und den Erntezeitpunkt zu flexibilisieren.
Um eine nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft voranzutreiben, sind jedoch nicht nur moderne Pflanzenschutzprogramme nötig. Vielmehr müssen alle Beteiligten - von der Produktion bis zum Einzelhandel - partnerschaftlich zusammenarbeiten. Unter dem Motto "Living Food Quality Together" unterstützt BASF ihre Partner darin, Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten, von der Realisierung nachhaltigen Anbaus im Erzeugerland bis hin zur Definition einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie.
Ein Instrument, das in diesen Kooperationen schon mehrfach erfolgreich eingesetzt wurde, ist die TÜV- und NSF-zertifizierte BASF-Ökoeffizienz-Analyse. Sie nimmt den gesamten Lebensweg eines Produktes genau unter die Lupe - und kommt dabei immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen. Die jüngste Ökoeffizienz-Analyse vergleicht Bio-Äpfel und kontrolliert integriert produzierte Braeburn-Äpfel. Alle Einflussgrößen von der Rohstoffgewinnung für die Betriebsmittel bis hin zur Entsorgung werden berücksichtigt. Die ganzheitliche Betrachtung von Faktoren wie Ressourcenverbrauch, Emissionen in Luft, Wasser und Boden, Flächenbedarf sowie Toxizitäts- und Risikopotential zeigt Verblüffendes: Kontrolliert integriert produzierte Äpfel sind insgesamt nachhaltiger als biologisch produzierte Äpfel.
Als anerkannte Analysemethodik kann die Ökoeffizienz-Analyse Partnern in der Lebensmittelwertschöpfungskette helfen, Stellschrauben für Verbesserungen in puncto Kosten und Ökologie zu identifizieren. Am BASF-Stand auf der Fruit Logistica können Messebesucher eine Ökoeffizienz-Analyse modellhaft selbst durchkalkulieren und erfahren, wie z.B. einzelne Faktoren auf dem Lebensweg eines Apfels die Nachhaltigkeit beeinflussen. Dabei stehen BASF-Experten Rede und Antwort.
Podiumsdiskussion "Ist Bio auch Öko? Perspektiven für eine nachhaltigere Landwirtschaft"
Die veränderten Verbraucheransprüche und ihre Auswirkungen auf Landwirte, Einzelhandel und Industrie stehen auch im Zentrum der BASF-Podiumsdiskussion am 4. Februar. Was sind die Vorteile und Nachteile biologischer und konventioneller Produktion? Wie können alle Partner entlang der Wertschöpfungskette nachhaltiger agieren und dies auch dem Konsumenten vermitteln? Für die Diskussion hat BASF eine Reihe namhafter Experten aus verschiedenen Bereichen zusammengebracht: Rudolf Behr, der in Deutschland zu den größten Gemüseanbauern zählt und sowohl biologisch als auch konventionell produziert; Dr. Ludger Breloh, bei der REWE-Group verantwortlich für den Einkauf von Bioobst und -gemüse; Michael Miersch, Wissenschaftsjournalist und Autor, der u.a. mit seinem Buch "Biokost und Ökokult" für Kontroversen sorgte sowie Michael Ceranski, Leiter von BASF Crop Protection Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux. Moderiert wird die Diskussion von dem Agrarjournalisten Olaf Deininger.
Quelle: Pressemeldung BASF SE
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