Forschen für die Gesundheit von morgen

08.09.2009 | Berlin
Startschuss für das Innovationszentrum "Technologien für Gesundheit und Ernährung" an der TU Berlin

Am 18. September lädt die TU Berlin zur Auftaktveranstaltung ihres "Innovationszentrums Technologien für Gesundheit und Ernährung" (IGE), das im Januar 2009 gegründet wurde. Das IGE will die Entwicklung neuer maßgeschneiderter und präventiver Lebensmittel und neuer Technologien für Gesundheitsversorgung, Rehabilitation, Ernährungswissenschaft und Kommunikation im Gesundheitswesen vorantreiben. Es wird sich aber auch mit ökonomischen Fragen zur Gesundheitswirtschaft beschäftigen.

Mit ihren Innovationszentren bündelt die TU Berlin ihre wissenschaftlichen Aktivitäten auf wichtigen Zukunftsfeldern. Gesundheitstechnologie, Gesundheitswirtschaft, Lebensmittelwissenschaften und Biotechnologie sind einige der wichtigen Felder im Bereich Gesundheit und Ernährung, auf denen die Forscherinnen und Forscher der TU Berlin weit reichende Kompetenzen erworben haben.

47 Fachgebiete der TU Berlin und ihre Kooperationspartner aus zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Industrie haben es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam an innovativen Fragestellungen auf verschiedenen Gebieten der Gesundheits- und Lebensmittelwissenschaften zu arbeiten. Dabei soll die Region Berlin-Brandenburg zur Modellregion für Ernährung, Gesundheit und präventive Lebensmittel entwickelt werden. Auch die interdisziplinäre nationale und internationale Vernetzung sowie die Nachwuchsförderung spielen eine wesentliche Rolle.

Wir laden Sie herzlich zur Auftaktveranstaltung des IGE ein. Zeit: am Freitag, den 18. September 2009, 16 bis 18.30 Uhr, anschließend "Get together"

Ort: Produktionstechnisches Zentrum der TU Berlin (PTZ), Pascalstraße 8-9, 10587 Berlin

Anmeldungen erbeten unter: info@ige.tu-berlin.de

Sprecher des neuen Innovationszentrums Technologien für Gesundheit und Ernährung sind die TU-Professoren Dr. Dietrich Knorr (Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie) und Dr.-Ing. Marc Kraft (Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik), Dr. Ulf Stahl (Institut für Biotechnologie) und Dr. rer. pol. Klaus-Dirk-Henke (Institut für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht).

Gesundheit und Ernährung studieren

Die TU Berlin bietet im Themenfeld "Gesundheit und Ernährung" insgesamt sechs Bachelor- und Masterstudiengänge wie "Biomedizinische Technik" oder "Lebensmitteltechnologie" an. Weitere befinden sich in der Planung. Mit den Inhalten wird die Lücke zwischen den herkömmlichen Tätigkeitsfeldern in der Gesundheitsversorgung und den Ingenieurwissenschaften geschlossen. Neben den medizinischen und technischen Grundlagen vermitteln die Angebote praktisch anwendbares Wissen für Prävention und Versorgung.

Zukunftsfelder und Innovationszentren an der TU Berlin

Ihre wissenschaftlichen Kernkompetenzen organisiert die TU Berlin in interdisziplinären Verbünden und unterstreicht so ihre Stärken als Forschungsuniversität. Konkret wurden sieben wissenschaftliche Zukunftsfelder definiert, die sich an der Grundlagenforschung wie auch an dem Innovationsbedürfnis von Gesellschaft und Wirtschaft orientieren: Energie, Gestaltung von Lebensräumen, Gesundheit und Ernährung, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr, Wasser sowie Wissensmanagement. Sie besitzen einen engen Bezug zu den Forschungs- und Lehreinheiten, die eine technische Universität charakterisieren. Zu jedem Zukunftsfeld gründet die TU Berlin sogenannte Innovationszentren, in denen fakultätsübergreifend und im Verbund mit externen Partnern die Expertisen vernetzt und kommuniziert werden.

Die Innovationszentren sind ein neues Instrument der internen Forschungsförderung an der TU Berlin. Bisher existieren folgende Innovationszentren an der TU Berlin:

Innovationszentrum Energie

www.tu-berlin.de/?id=19629

Innovationszentrum Human-Centric Communication

www.h-c3.org

Innovationszentrum Wissensforschung

www.tu-berlin.de/?id=46663

Innovationszentrum Wasser in Ballungsräumen

www.tu-berlin.de/?id=9660

Innovationszentrum Gestaltung von Lebensräumen

www.tu-berlin.de/?id=62969

Innovationszentrum Technologien für Gesundheit und Ernährung

www.tu-berlin.de/?id=56591

Programm der Auftaktveranstaltung

Begrüßung: Prof. Dr. Kurt Kutzler, Präsident der Technischen Universität Berlin

Vorträge: Prof. Dr. Marc Kraft, TU Berlin, Fachgebiet Medizintechnik, IGE

Der Forschungsschwerpunkt Gesundheitstechnologie

Prof. Dr. Dietrich Knorr, TU Berlin, Fachgebiet Lebensmitteltechnologie und Prozesstechnik, IGE

Der Forschungsschwerpunkt Lebensmittelwissenschaften

Ministerialdirigent PD Dr. Peter Lange, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leiter der Abteilung, Lebenswissenschaften, Forschung für Gesundheit

Dr. Heribert Watzke, Nestec Ltd., Expert Networks and Training Innovation Partnership, Assistant Vice President

Dr. Hans Dietl, Otto Bock Healthcare GmbH, Chief Technology Officer (CTO)

Prof. Dr. Rudolf Tauber, Charité Universitätsmedizin Berlin, Prodekan für Forschung

Prof. Dr. Ulf Stahl, TU Berlin, Fachgebiet Mikrobiologie und Genetik, IGE

Perspektiven des IGE

Moderation Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, TU Berlin, Fachgebiet Volkswirtschaftlehre (Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie), IGE

Quelle: Pressemeldung Technische Universität Berlin

Dieser Beitrag wurde bisher 113 mal gelesen.
(Rang 270 auf pharma-infos.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

BASF verlegt Hauptsitz des Unternehmensbereichs Dispersions & Pigments nach Hongkong

14.11.2011 | Die BASF plant den weltweiten Hauptsitz des Geschäftsbereichs Dispersions & Pigments in Hongkong anzusiedeln....

weiter in BASF verlegt Hauptsitz des ...

Reinhardt: Heilkunde muss allein ärztliche Aufgabe bleiben!

08.11.2011 | GBA überschreitet Grenze von Delegation zu Substitution

weiter in Reinhardt: Heilkunde muss allein ...

Schärfere Kontrollen, mehr Transparenz und härtere Strafen

25.05.2011 | Bundesministerin Aigner setzt "Aktionsplan Dioxin" um. Der Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft...

weiter in Schärfere Kontrollen, mehr ...

"Sehr gut" von ÖKO-TEST für Cetirizin Heumann

11.05.2011 | Der Nürnberger Generikahersteller HEUMANN PHARMA erhält von ÖKO-TEST in der Ausgabe 02/2011 ein "sehr gut" für...

weiter in "Sehr gut" von ÖKO-TEST für ...

Pflanzenhormon Auxin betätigt einen genetischen Schalter

12.04.2011 | Bei der Entwicklung von Lebewesen taucht ein Muster immer wieder auf: Ein Signal erscheint vorübergehend, doch...

weiter in Pflanzenhormon Auxin betätigt einen ...



Aktuelles

Caprolactam- Fabrik in Ludwigshafen feiert 50- jähriges Jubiläum

BASF weltweit größter Hersteller von Caprolactam...

weiter ...

Kein Zurück bei der spezialärztlichen Versorgung

Die ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) muss jetzt...

weiter ...

Neuigkeiten

Zedernholzsohlen sind angesagt

In vielen Haushalten wird man vor dem Eintreten in die...

weiter ...

KBV unterschätzt Kassenzugriff auf Praxisdaten

gevko will IT-Infrastruktur monopolisieren

weiter ...

Weitere Themen

Gartenmöbel: Komfort und Sicherheit müssen stimmen

Wenn das schöne Wetter nach draußen lockt, dürfen gemütliche...

weiter ...

Europäische Auszeichnung für BDI- Ehrenpräsident Dr. Gerd Guido Hofmann

Die U.E.M.S., die Europäische Fachärzte Union, hat den...

weiter ...