Erstes Geschäftshalbjahr 2007 der Eisai GmbH
Der japanische Mutterkonzern Eisai Co., Ltd. der in Frankfurt/Main ansässigen Eisai GmbH konnte auch im ersten Geschäftshalbjahr des aktuellen Geschäftsjahres (1. April bis 30. September 2007) eine kräftige Steigerung des Nettoumsatzes verbuchen. Er verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 362,8 Milliarden Yen (circa 2,24 Milliarden Euro*). Der Nettogewinn betrug 39,4 Milliarden Yen (circa 243 Millionen Euro*). Dies bedeutet einen Anstieg um 21,0 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich bis Ende September auf knapp 10.000 weltweit.
Die Gesamtumsätze des Alzheimer-Medikaments Aricept" stiegen um 21,3 Prozent. Bei Pariet", das zur Behandlung von Patienten mit Refluxerkrankungen und Ulcera zugelassen ist, nahm der Umsatz um 10,6 Prozent zu. Das Antiepileptikum Zonegran" erreichte einen Zuwachs von 30,4 Prozent.
In Europa legte der Nettoumsatz um 3,0 Prozent auf 27,3 Milliarden Yen (circa 168 Millionen Euro*) zu. Im Rahmen der geplanten Expansion des Unternehmens in Europa ist die Eisai GmbH für den Aufbau in Osteuropa verantwortlich. Als erste nimmt die kürzlich eröffnete Repräsentanz in Ungarn ihre Tätigkeit auf. Die Erschließung weiterer Standorte, darunter z. B. Tschechien und die Slowakei, ist in Vorbereitung.
Mit 33,9 Millionen Euro konnte die Eisai GmbH die Umsatzzahlen nahezu stabil gegenüber dem Vorjahreszeitraum halten. "Auch im ersten Geschäftshalbjahr haben Parallelimporte bei Aricept" und Arzneimittelbudgets bei Pariet" die Situation für Eisai in Deutschland erschwert. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir mit neuen Präparaten und dem europäischen Ausbau auch in Zukunft positive Impulse setzen können", sagt Andreas Wiegand, Geschäftsführer der Eisai GmbH.
Im Juni 2007 führte Eisai in Deutschland das Epilepsie-Präparat Inovelon" (Wirkstoff: Rufinamid) ein. Es wird zur Behandlung des Lennox-Gastaut-Syndroms, einer bereits im Kindesalter auftretenden schweren Form der Epilepsie, eingesetzt. Das innovative Medikament ist eine Weltneuheit und das erste Antiepileptikum, das die europäische Zulassungsbehörde speziell für diese Indikation zugelassen hat.
Quelle: Pressemeldung Eisai GmbH
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