Erfinder der Tiefpreise warnt vor Preisentwicklung nach unten
Kostenbewusstes Verordnen wurde schon vor zehn Jahren von den Medizinern verlangt, doch im komplexen Arzneimittel-Markt war das nur schwer umsetzbar. Peter Walter, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH, verfolgte deshalb von Unternehmensgründung an eine konsequente Tiefpreisstrategie: Wer betapharm verordnet oder abgibt, kann sich darauf verlassen, dass der Preis niedrig und die Qualität hoch ist. "Wir sind praktisch die Erfinder des Tiefpreis-Systems. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, Arzneimittel im unteren Preisdrittel anzubieten", erklärt Walter.
Diese Strategie brachte das Vertrauen der Ärzte und Apotheker und bescherte dem Benjamin der Branche von Anfang an überdurchschnittliche Zuwachsraten. Neben den Tiefpreisen legt die betapharm großen Wert auf die zuverlässig hohe Qualität ihrer Generika. Fachinformationen und Bioäquivalenzstudien sind jedem Interessierten zugänglich: über Internet (www.betapharm.de), die kostenlose Servicenummer (0800 7488100), E-Mail-Anfrage (info@betapharm.de) oder das Qualitätshandbuch. Obwohl die betapharm sich als Erfinder der Tiefpreisstrategie sieht und von Anfang an auf überzogene Ertragserwartungen verzichtet hat, steht sie der Aut-idem-Regelung kritisch gegenüber. Der Gesetzgeber greift hier in einen Markt ein, der sich seit Jahrzehnten am Wettbewerb orientiert und deshalb den Arzneimittelmarkt insgesamt schon bisher entlastet hat. Das Problem: Mit Bekanntgabe der Preislinie für das untere Preisdrittel am 12. Juni wird voraussichtlich ein Treppeneffekt nach unten in Gang gesetzt, der gerade für Unternehmen, die bisher schon kostenbewusst gewirtschaftet haben und deshalb wenig Reserven haben, gefährlich wird. Peter Walter: "Bei weiteren Preisregulierungen nach unten werden auch wir bald nicht mehr wirtschaftlich handeln können."
Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH
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