Der Ausbau geht weiter: Merz investiert zusätzlichen Millionen Euro Betrag in Dessau

26.07.2007 | Frankfurt am Main
Das pharmazeutische Unternehmen Merz investiert einen weiteren Millionen Euro Betrag in seinen Produktionsstandort in Dessau. Bereits im April 2007 war der Spatenstich für die Produktionsanlage erfolgt, mit der das Frankfurter Unternehmen seine bislang größte Einzelinvestition von 17,7 Millionen Euro tätigt. Mit der Investitionssumme will Merz ein Parenteralia-Technikum in die neu geplante Anlage integrieren.

"Mit dem neuen Technikum werden wir die Prozessoptimierung und die Herstellung von Klinikmustern für parenterale Arzneimittelformen vorantreiben", sagt Dr. Bernd Dölle, Leiter der Werke Reinheim und Dessau bei der Merz Group Services.

Parenterale Arzneiformen sind sterile Zubereitungen, die zur Injektion, Infusion oder Implantation in den menschlichen Körper bestimmt sind. In Dessau stellt das Unternehmen den aus seiner Entwicklung stammenden Wirkstoff Botulinum Neurotoxin Typ A sowie das Fertigarzneimittel her. Neben dem bereits bestehenden Biotechnikum in der Wirkstoffproduktion vervollständigt das parenterale Technikum alle Funktionen für die Produktion und Prozessoptimierung von parenteralen Fertigarzneimittelformen am Standort.

"Für uns ist die Investition ein konsequenter Schritt, um die gegebene Infrastruktur optimal zu nutzen", so Dölle. Die Fertigstellung der gesamten Anlage ist für August 2008 geplant.

In Deutschland ist das Botulinum Neurotoxin Typ A bereits seit Mai 2005 für die Indikationen Blepharospasmus (Lidkrampf) und zervikale Dystonie mit überwiegend rotatorischer Komponente (Torticollis spasmodicus, Schiefhals) zugelassen. Zudem liegen dem Unternehmen die Zulassungen für Dänemark und Schweden vor. Die Zulassung in weiteren europäischen Ländern soll noch in diesem Jahr folgen.

Außerhalb Europas liegt die Zulassung in diesen Indikationen für Argentinien und Mexiko vor. In Argentinien ist das Präparat zudem in der ästhetischen Dermatologie für die temporäre Verbesserung der Glabellafalte (Zornesfalte auf der Stirn) zugelassen.

Quelle: Pressemeldung Merz GmbH & Co. KGaA

Dieser Beitrag wurde bisher 62 mal gelesen.
(Rang 685 auf pharma-infos.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Europäische Auszeichnung für BDI- Ehrenpräsident Dr. Gerd Guido Hofmann

09.11.2011 | Die U.E.M.S., die Europäische Fachärzte Union, hat den Ehrenpräsidenten des Berufsverbands Deutscher...

weiter in Europäische Auszeichnung für BDI- ...

Wirkstoffverordnung bringt Patienten keine Vorteile - weiterhin Regressgefahr für Hausärzte

20.09.2011 | "Apotheker und Hausärzte arbeiten bei der Arzneimittelverordnung vor Ort eng im Sinne der Patienten zusammen...

weiter in Wirkstoffverordnung bringt ...

Dr. Emmanuel Siregar: Geschäftsführer Personal und Organisation Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

391 mal gelesen. Rang 10 auf pharma-infos.de.

20.05.2011 | Der Aufsichtsrat der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH hat am 20. Mai Dr. Emmanuel Siregar zum Geschäftsführer...

weiter in Dr. Emmanuel Siregar: ...

Pro Generika befürwortet Petition der Deutschen Schmerzliga

18.05.2011 | Kein automatischer Austausch von starken Schmerzmitteln. In einer öffentlichen Anhörung des Deutschen...

weiter in Pro Generika befürwortet Petition ...

"Mastitisinitiative 2010": Ein Erfolg in der Mastitisprophylaxe

04.04.2011 | Die Ergebnisse der "Mastitisinitiative 2010" von Pfizer Tiergesundheit belegen: Neue Lösungsansätze für...

weiter in "Mastitisinitiative 2010": Ein ...



Aktuelles

Caprolactam- Fabrik in Ludwigshafen feiert 50- jähriges Jubiläum

BASF weltweit größter Hersteller von Caprolactam...

weiter ...

Kein Zurück bei der spezialärztlichen Versorgung

Die ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) muss jetzt...

weiter ...

Neuigkeiten

KBV unterschätzt Kassenzugriff auf Praxisdaten

gevko will IT-Infrastruktur monopolisieren

weiter ...

Schlaganfall - Stammzell- Therapie repariert Hirnschäden

Ein Schlaganfall verursacht nicht selten bleibende...

weiter ...