Baubeginn für neue Sandoz-/Hexal-Zentrale in Holzkirchen
Diese feierliche Geste markiert den offiziellen Startschuss des groß angelegten Bauvorhabens.
Innerhalb von zwei Jahren soll auf dem 20.000 m2 großen Grundstück zwischen Industrie- und Raiffeisenstraße, das Sandoz/Hexal im letzten Herbst erworben hatte, ein mehrteiliger Verwaltungskomplex mit insgesamt 400 Büroarbeitsplätzen und Tiefgarage entstehen. Die Bruttogeschossfläche der drei Bürogebäude beläuft sich auf etwa 25.000 m2. Bei der Planung der neuen Firmenzentrale setzte Sandoz/Hexal auf lokale Spezialisten: Die Pläne stammen von den Architekten Mair (Schaftlach) und Wagenpfeil (Hausham).
Bis Mitte 2008, so die derzeitigen Vorgaben, sollen die neuen Gebäude bezugsfertig sein. Diese Zeitplanung ist ambitioniert. Doch schon die schnelle Bearbeitung der Genehmigung des Bauvorhabens durch den Holzkirchener Gemeinderat und Bauausschuss sowie das Landratsamt Miesbach schaffen gute Startbedingungen.
Zudem sind es rein praktische Gründe, die die Verantwortlichen bei Sandoz/Hexal zur Eile anhalten. Schließlich zog die Aufstockung der Mitarbeiterzahl am Standort Holzkirchen auf derzeit etwa 1000 ein dringendes Platzproblem nach sich. Momentan sind mehrere Zusatzgebäude im Gewerbegebiet angemietet, um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterzubringen.
Die Hexal AG ist seit 1988 in Holzkirchen ansässig. Im Februar 2005 war das Unternehmen an den Schweizer Pharmakonzern Novartis verkauft und in dessen Generika-Sparte Sandoz integriert worden. Im Zuge dieses Zusammenschlusses wurde im Juni letzten Jahres auch die internationale Firmenzentrale des weltweit zweitgrößten Anbieters patentfreier Arzneimittel von Wien nach Holzkirchen verlegt. Nach wie vor werden von hier auch die deutschen Hexal-Geschäfte gelenkt.
Mit den geplanten Investitionen von mindestens 34 Millionen Euro in den neuen Verwaltungskomplex wird der Standort Holzkirchen nicht nur firmenintern gestärkt und langfristig gesichert. Sandoz/Hexal setzt mit dem Neubau auch ein positives Signal für die gesamte Region.
Quelle: Pressemeldung HEXAL AG
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